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Sie sind hier: > Start > Nachrichten > 09.10.2009: Zwischen Theorie und Praxis: Thermografie hilft
In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme mit dem Hitzeschild der Space Shuttle. Obwohl die Verteilung und das Material der Hitzekacheln schon in den 1970er Jahren anhand von strömungstheoretischen Berechnungen geplant wurden, kam es sogar schon zu Abstürzen. Dabei hat sich an der Theorie der Strömungslehre seit den 1970ern nicht viel grundlegend geändert und nach den Berechnungen müsste das Hitzeschild seine Aufgabe eigentlich erfüllen. Es muss also an Fehlern in der Praxis liegen, dachte man sich bei der Nasa und untersucht seit nun schon drei Einsätzen die Space Shuttle mittels Thermografie. Dazu setzte man gezielt kleine Unebenheiten auf der Unterseite ein, um deren Auswirkungen in der Thermografie zu untersuchen. In der Theorie waren diese Unebeneheiten ungefährlich.
Jetzt hat sich herausgestellt, dass sehr kleine natürliche Unebenheiten eine viel größere Temperaturerhöhung als der gewollt angebrachte Fehler bewirken. Der Grund liegt wohl an der genauen örtlichen Verteilung.
Thermografie bei der Nasa
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