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Sie sind hier: > Start > Nachrichten > 02.04.2010: Thermografie findet Anomalien auf Saturnmond
Der Saturnmond Mimas ist im sichtbaren Bereich des Lichts ein verhältnismäßig unauffälliger Himmelskörper. Gebundene Rotation, für seine Größe eine verhältnismäßig gute Kugelgestalt, viele kleine Krater auf der Oberfläche. Es ist bekannt, dass Mimas aus Eis besteht. Erwähnenswert ist nur der etwa etwa 130 Kilometer durchmessende Herschel-Krater.
Nun hat die Nasa diesen Mond auch einmal mit einer Thermografiekamera untersucht und ist dabei auf eine unerwartete Anomalie gestoßen:
Die Wärmeverteilung folgt nicht der erwarteten Kugelform, sondern es ist eine Art "Pacman" zu erkennen. Eine mögliche Erklärung sehen die NASA-Forscher in einer unterschiedlichen Dichte des Mimas-Eises. Während dichtes Eis ein schlechter Wärmespeicher ist, wirkt Pulverschnee-artiges Eis isolierend, auch ohne eingeschlossene Luft. Passend zu dieser Erklärung ist die Lage des Herschel-Kraters im Zentrum der Anomalie. Durch die Hitzeentwicklung beim Einschlag ist einst möglicherweise viel pulveriges Eis geschmolzen und danach zu festem Eis erstarrt.
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