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Sie sind hier: > Start > Nachrichten > 18.01.2010: Thermografie für visuelle Effekte
Beim Dreh eines Kinofilms sind es die Spezialeffekte, die Zeit und Geld kosten. Wahrscheinlich ist in Zukunft die Thermografie hier eine günstige Alternative zu Technologien wie etwa Bluescreen. Der Hamburger Produzent Nikolas Palme setzte bei seinem neuesten Film "Lys" auf Thermografie, um Spezialeffekte zu realisieren.
Das Verfahren "Thermakey" funktioniert so, dass gleichzeitig mit dem Dreh des normalen Films eine Thermografiekamera mitläuft. Auf diese Weise erhält man für die spätere Nachbearbeitung eine genaue digitale Maske mit den Positionen der Schauspieler, da die Schauspieler ja Wärme abgeben. Der Unterschied zum Bluescreen liegt in einem eingesparten Arbeitsschritt und einer Arbeitserleichterung für die Schauspieler. Da die Thermografien ja auf dem tatsächlichen Filmset gedreht werden, fällt die Schauspielerei leichter als vor einem toten Bluescreen.
Das Verfahren Thermakey stößt heute noch bei schnellen Filmsequenzen die Grenzen der Technik. Thermografiekameras sind für schnelle Actionsequenzen (noch) nicht geeignet.
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