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Sie sind hier: > Start > Nachrichten > 14.07.2010: Infrarotkameras beugen Waldbränden vor
Während der extremen Hitzewelle in diesem Sommer steigt die Waldbrandgefahr. In Hagen haben Wisssenschaftler ein System entwickelt, das als autonomes System mit Thermografie einen Wald überwachen und Brände an die Feuerwehr weiter melden kann.
Bei dem System handelt es sich um einen ferngelenkten halbautomatischen Zeppelin. Per Funk wird die gewünschte Route an den Zeppelin übertragen; mittels GPS fliegt er die Route selbständig ab. Ein Vorteil des Zeppelins gegenüber Mikrodrohnen ist die längere Einsatzdauer. Dem steht als Nachteil ein höherer Anschaffungspreis gegenüber.
Am Zeppelin sind Thermografiekameras angebracht, die einen Waldbrand schon im Entstehen entdecken. Im Fall des Falles werden die Einsatzkräfte der Feuerwehr dank GPS auf den Meter genau zum Brandherd geleitet. Nach Abschluss der Löscharbeiten hält der Zeppelin eine thermografische Brandwache, falls letzte Glutnester wieder einen Brand entwickeln.
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